35. Internationales Modellflug-Symposium NOS 2019

Am Samstag, den 14. Dezember 2019 folgten wiederum ca. 60 Modellflieger aus dem NOS der Einladung von ans traditionelle Modellflug-Symposium ins Technorama Winterthur.   Zum Thema “Modellflug zwischen Tradition und Moderne” hatte Emil Giezendanner verschiedene Referenten gewinnen können, welche interessantes und lehrreiches zu berichten hatten zu verschiedenen Themen des Modellbaus und Modellflugsports.

Zum Einstieg präsentierte Kuno Gross die Geschichte des Pilatus P2 Pelikan, welche von Markus Frey im Massstab 1:2.8 scale nachgebaut worden war. Markus Frey präsentierte das Projekt von der Idee, dem Bau bis zu den ersten Flügen mit viel Bildmaterial. Auch wer die Modelle, die Markus schon zuvor gebaut hatte kannte, war wieder sehr beeindruckt über das, was er realisiert hatte. Die zu diesem Projekt von Markus Nussbaumer alias nüssgi22 aufgenommenen und geschnittenen Videos waren ein Genuss für jeden Modellflieger. Nüssgi kann’s einfach, ohne wenn und aber. https://www.youtube.com/watch?v=UPKHp7pmPW0 , https://www.youtube.com/watch?v=JDTU5u7wa6E und https://www.youtube.com/watch?v=M1adJp0lPC4

Unter dem Titel “Faszination F5J” informierte Koni Oetiker umfassend über die momentan wohl erfolgreichste Modellflug-Wettbewerbskategorie mit den meisten Teilnehmern. Er selbst ist erfolgreich in dieser Szene unterwegs und konnte aus seiner reichen  Erfahrung berichten.

Nach der Mittagspause berichteten Richard Oberholzer, Georg Staub und Andreas Schwerzmann wie sie ihre Grosssegler Projekte realisieren. Die Kriterien, dass sie ein Modell einer Seglers bauen sind die folgenden, es soll nicht bereits ein käufliches Modell geben, der Segler soll gut aussehen und möglichst nicht sehr bekannt sein. Im Massstab 1:3.5 bis 1:3 wird dann aufgrund einer 3-Seitenansicht und ein paar Bildern das Urmodell des Rumpfes für die GFK Form zum Laminieren der Rümpfe gemacht, schliesslich sollen doch mindestens drei Modelle entstehen. Die Flügel und Höhenleitwerke entstehen dann in Styro/Balsa/GFK und CFK Bauweise. Das Resultat sind absolut perfekte Modelle, welche auch zugunsten der Flugleistungen leicht modifiziert sein können. Die drei machen Teamarbeit vom Feinsten.

“Der Traum von der Düse – Turbine und Jetflug” war das Thema von Michael Naef. Er spannte den Bogen von den ersten Radial-, Axial- und Pulso-Düsentriebwerken in der 1930er Jahren und deren Entwicklung bis zur Schreckling-Turbine für Modelljets von heute. Mit Tipps für Modellpiloten die Modelljets fliegen oder fliegen möchten beendete er seinen reich dokumentierten Vortrag.

Weiter ging es mit Turbinenanwendungen im Vortrag “Turbine im Scale-Helikopter” von Roman Kulossek, seine Zeichens Produktionsleiter bei JetCat. Er informierte über die verschiedenen Kombinationen der Düsentriebwerke zu Heliantrieben und Turboprops, deren Auslegung und auch was man alles falsch machen kann. Video-Sequenzen vom Scale-Helikopter Meeting in Bendern von Markus Nussbaumer rundeten das Thama ab. https://www.youtube.com/watch?v=bHvuxAc_a6Y

Der Vortrag von Alfred Doppelhofer, Teilnehmer an den Jet World Masters 2019 in China mit den Videos von Markus Nussbaumer zeigte eindrücklich und unterhaltsam wie so ein Event in China abläuft. Neben Modellflug vom Feinsten auch viel Folklore. https://www.youtube.com/watch?v=Dk92AZBooec und https://www.youtube.com/watch?v=dMqnGdDUlbA

Am Ende der Veranstaltung verabschiedete sich Emil Giezendanner nach einem weiteren gelungenen Symposium von den Teilnehmern mit den besten Wünschen zu Weihnachten und Neujahr.

Referenten Symposium 2019

 

 

 

 

 

 

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